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Das Weingut
Neuweier liegt im Rebland der
berühmten Kurstadt Baden-Baden, eingebettet zwischen
den Hügeln des Schwarzwaldrandes. Hier habe ich zusammen
mit meiner Frau Hannelore Dütsch-Weiß im Jahr 2004
unser kleines Weingut gegründet.
Mit viel Einsatz und Begeisterung
haben wir die ersten Jahre gemeistert. Inzwischen
haben wir unsere gewünschte Betriebsgröße von ca.
4 ha erreicht, dabei soll es auch bleiben. Denn getreu
unserem Motto, Weine mit Charakter zu keltern, haben
wir von Anfang an größten Wert auf Qualität aus einer
Hand gelegt, auf die enge Verknüpfung der Arbeiten
im Weinberg und im Keller.
Nach dem Umbau der ehemaligen
Getreidemühle von Neuweier zum Weingut Dütsch in den
Jahren 2007 und 2008 sind nun alle Funktionen des
Weingutes, von der Kellerwirtschaft bis zum Verkauf,
zentral in der Ortsmitte von Neuweier gelegen.
Hier freuen wir uns auf Ihren
Besuch, bei dem Sie Gelegenheit haben, uns und unsere
Weine persönlich kennen zu lernen.
Aktuelle Entwicklung im Weingut
Da auch im Weingut Dütsch in Neuweier
die Zeit nicht stehen bleibt, sind wir stets bemüht,
aktuelle Trends in der Weinbranche zu beobachten und
für die positive Entwicklung unseres Weingutes zu
prüfen.
Einer dieser Trends ist die deutlich
zunehmende Größe der Weingüter. Wir haben uns nach
reiflicher Überlegung entschieden klein zu bleiben,
um den individuellen Charakter unserer Weine zu erhalten.
Deshalb möchten wir die Rebfläche nicht mehr vergrößern,
sondern streben an, durch Flächentausch deren Güte
noch weiter zu verbessern.
Ein weiterer Trend ist bei den
Rebsorten zu beobachten. Stark gefragt sind seit einigen
Jahren Grau- und Weißburgunder sowie die internationalen
Sorten Sauvignon blanc und Chardonnay. Auch hier haben
wir uns entschlossen, auf unserem eingeschlagenen
Weg zu bleiben.
Der Riesling mit seiner großen
Tradition in Neuweier wird weiter unser Zugpferd sein.
Unsere Spezialitäten Silvaner und Blaufränkisch werden
noch etwas an Bedeutung gewinnen und der Spätburgunder
hat seinen festen Platz im Sortiment. Neu bei uns,
aber altbekannt ist der Müller-Thurgau, der seine
Bewährungsprobe noch bestehen muss. Er ist ein Vertreter
der Bukettsorten und sicher eine interessante Abrundung
im Weinsortiment.
Ein Ergebnis unserer Experimentierfreude
sind unsere FEINHERBEN Weine. Durch die sehr langen
und langsamen Gärungen wird der Traubenzucker nicht
bei allen Weinen komplett abgebaut. Das Ergebnis ist
eine wunderbar eingebundene natürliche Restsüße, die
den Wein harmonisch abrundet.
Vom Jahrgang 2009 gibt es nun
zum ersten Mal eine Spätlese FEINHERB, die mit dem
traditionellen, Botrytis geprägten, süßen Spätlesestil
nichts zu tun hat. Unbedingt probieren!
Ein weiteres Experiment ist der
Einsatz von Holzfässern beim Weißwein, wobei das Ziel
nicht eine aufgesetzte Holznote ist, sondern die vorhandenen
Aromen und Inhaltsstoffe durch eine gleichmäßige Reife
gekonnt miteinander zu verbinden. Wir sind mit den
ersten Ergebnissen sehr zufrieden und werden den Versuch
sicher fortsetzen. Um eine geeignete Lagermöglichkeit
für die Holzfässer zu schaffen, haben wir im Winter
einen bisher ungenutzten Kellerteil der alten Mühle
für das Weingut aktiviert.
Wenn Sie nun neugierig geworden sind, können Sie sich
beim Silvaner 2009 und bei einem Teil der Riesling
Spätlesen 2009 selbst vom Ergebnis des Versuches überzeugen.
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